Aikispiel Kita (1)

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Was sind Aikispiele?

10 Kinder stürmen in die Turnhalle ihrer Kindertagesstätte. Dort liegen bereits ein paar Karten in einer Bahn nebeneinander. Unbeeindruckt laufen alle durcheinander durch die Turnhalle. Dann kommt das Startsignal des Trainers. Ruckzuck sitzen alle ordentlich nebeneinander im Kniesitz auf den Matten und blicken ruhig und erwartungsvoll zumTrainer, der ihnen gegenüber Platz genommen hat.

Der Trainer gibt das Kommando und alle machen die Augen zu. Ankommen …

… zur Ruhe kommen und darauf vertrauen, das wir gemeinsam in einem sicheren Raum sind. Dann kommt das nächste Signal und alle öffnen wieder die Augen und verbeugen sich voreinander. Wir wollen miteinander spielen, üben und kämpfen. Da ist es wichtig respektvoll miteinander um zu gehen …

also starten wir damit uns erst mal respektvoll zu begrüßen.

Was brauchen Kindergartenkinder zunächst?

Bewegung, viel Bewegung. Schnell ist unter den Kindern ein Krokodil ausgewählt. Das Krokodil legt sich auf den Bauch. Es darf nur noch kriechen oder sich über die Seite rollen. Nun muss das Krokodil die anderen Kinder, die weglaufen dürfen, fangen, in dem es sie mit seinen Händen berührt. Puh, ist das anstrengend. Aber jeder, der gefangen wird, verwandelt sich in ein Krokodil und muss beim fangen helfen …

und Stopp, nur noch zwei Kinder stehen. Also alle wieder auf und die letzten zwei gehen runter und dürfen die ersten Krokodile der zweiten Runde sein.

Jetzt darf sich jeder einen Partner suchen und jedes Pärchen bekommt eine Matte.

Wir spielen eine Runde „Guten Morgen liebe Layla“. Alle Kinder sitzen auf ihrer Matte und schauen in Richtung Matte auf der der Trainer mit Layla sitzt. Layla legt sich auf den Rücken. Der Trainer ist die Bettdecke und liegt quer oben drüber. Aber vorsichtig, denn die wichtigste Regel ist: „Alles was weh tut ist verboten!“

Dann sagt der Trainer: „Guten Morgen liebe Layla!“ Layla schlängelt sich raus und steht auf. Dann legt der Trainer sich hin. Aber jetzt heißt das Spiel „Guten Morgen lieber Volker!“ Jetzt sind die Kinder dran. Die eigene Grenze wahrzunehmen und zu fühlen „das ist zu eng hier“ und dann Konzepte zu entwickeln, wie man denn da raus kommt, ist ein wichtiges Übungsfeld auf dem die Kinder sich selbst erfahren und erproben sollen…
To be continued …

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