Grenzen setzen ...

Über Grenzen ...

Grenzen setzen …

Grenzen erkennen, deutlich setzten, und diese verteidigen …

 

„Im ersten Schritt zum gewaltlosen Umgang mit Konflikten muss man seine eigenen Grenzen erkennen und sich ganz bewusst darüber sein wo sie sind. An manchen Stellen müssen wir sie auch akzeptieren lernen, an anderen müssen wir auch akzeptieren, dass es im Alltag zu Überschreitungen kommt.“

Jeder kennt den persönlichen Schutzraum um die eigene Person, jene Grenze, die eine fremde Person im körperlichen Zusammensein nicht überschreiten sollte. Und doch kann es zu Situationen kommen, in denen man eine solche Überschreitung nicht vermeiden kann: der überfüllte Aufzug, die U-Bahn zur Hauptverkehrszeit und Ähnliches.

Dennoch darf man das Gefühl für die persönliche Grenze nicht abstumpfen lassen. Sie ist wichtig, und man muss trainieren, sie wahrzunehmen und dieses „Bauchgefühl“ dann auch ernst nehmen.

Wenn man seine Grenze erkannt hat, muss man diese auch klar und deutlich setzen.

Es kommt darauf an, seine Umwelt ohne Aggressionen verstehen zu lassen, wo sie verläuft.

Viele Konflikte eskalieren nur zur Gewalt, weil es für die Beteiligten nicht klar ist wo die Grenzen des anderen liegen. Wenn man respektvoll mit den Grenzen anderer umgeht, hat man auch das Recht diesen Respekt von anderen einzufordern und dieses Recht sollte man auch immer formulieren. Man darf sich auch nicht abschrecken lassen davon, dass man vielleicht als zickig, empfindlich oder kleinlich bezeichnet wird. Dies sind Phrasen die gerne verwendet werden, um von sich abzulenken, wenn man bloßgestellt wird nach einer Grenzüberschreitung.

In manchen Situationen ist eine Grenzüberschreitung aber nicht dadurch zu verhindern, dass man sie benennt. Ein Täter geht weiter, um zu prüfen wie ernst man die Grenzsetzung meint. In dieser Situation ist es nötig seine Grenze zu verteidigen mit allen Mitteln die hierzu erforderlich sind.

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