KURSBERICHT

ÜL-C Fortbildung
„Krafttraining in der Sporthalle“

Volker Regh

Vorstand Kokoro E.V.

25. November 2016

Sport hält gesund – jaja so ist das …

.. aber was muss Sport leisten um wirklich gesund zu sein, gesund zu erhalten und gesund zu machen?

Nun zunächst muss er den Sportler ganzheitlich als Mensch sehen und ihn in allen koordinativen Fähigkeiten ansprechen, fordern und fördern. Die vier großen koordinativen Fähigkeiten sind

Geschwindigkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft

Ein ausgewogenes Training sollte alle Komponenten beinhalten.

„ Beim Krafttraining kann man so viel falsch machen und schadet dann mehr als das es einen effektiven nutzen hat.“

Ok – stimmt, man kann Fehler machen die das Training für den Körper ungesund werden lassen. Aber die Angst hiervor führt dann leider viel zu oft dazu das Krafttraining als Stiefkind unter den koordinativen Fähigkeiten behandelt wird und dann auch häufig hintenüber fällt.

Mut machen und mit vielen Ideen inspirieren war die Idee der ÜL-C Fortbildung „Krafttraining in der Sporthalle“, zu der sich 15 Teilnehmer, von Mitte 20 bis Anfang 70, aus unterschiedlichsten Sportarten in der Turnhalle trafen und sich ein ganzes Wochenende für dieses Thema Zeit nahmen.

Oft reicht ein wenig Phantasie, um mit einfachsten Mitteln viel Abwechslung zu schaffen.

Einfache Seile können recht fordernd sein …

Es wurde genau auseinander genommen, wie man denn genau seine Ziele definiert, diese auf seine Zielgruppe anpasst und sie dann in die Praxis bringt.

  • Worauf muss ich achten wenn ich, zum Beispiel, im Bereich der Kraftausdauer trainiere?
  • Wo liegt der Unterschied zwischen Kraftausdauer, Schnellkraft, Reaktivkraft und Maximalkraft und wie wirkt sich das auf das Training aus?
  • Wie ermittele ich den Leistungsstand meiner Teilnehmer?
  • Worauf muss ich bei meiner Zielgruppe acht geben und wie kann ich den Teilnehmern ihren Leistungsstand vermitteln?

Das waren einige der wichtigen Fragestellungen hierbei, genau wie die Wichtigkeit der Aufwärmphase, von Pausen und Ruhephasen und wie man mit dem richtigen Trainingsschluss den Muskel bei seinem Wachstum unterstützen kann.

„Es gab nicht nur Theorie sondern auch jede Menge Praxis. In den Themen „Krafttraining ohne Hilfsmittel“, „Krafttraining mit einem oder mehreren Partnern“ und „Krafttraining mit Hilfsmitteln“ konnten die Teilnehmer sich austoben und sich selber erfahren“

Es wurde viele Übungen gezeigt und dann gemeinsam variiert, so dass man sie immer ganz individuell an seine Ziele und seine Zielgruppe anpassen kann.

Bei den Hilfsmitteln wurde sich hierbei ganz bewusst darauf beschränkt, die Sachen zu wählen, die man in vielen Turnhallen zur Verfügung hat. Wie z.B. Langbänke, Matten, Sprossenwand, Kästen, Bälle, Seile und all der gleichen.

Am Ende stand ein gelungenes Wochenende voller kreativer Ideen, die alle Teilnehmer und auch ich als Referent mit nach Hause und in die Planung und Umsetzung der nächsten Trainingseinheit nehmen konnten.

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